Militaerrundschau

Zur miltärischen Lage in der Ukraine

Seit Ende des letzten Jahres haben die Kämpfe in der Ost-Ukraine wieder zugenommen und seit nunmehr 10 Tagen muss erneut von massiven Kampfhandlungen gesprochen werden. Dabei greifen irreguläre nationalistische Einheiten aus der Westukraine, unterstützt durch Einheiten der Kiewer- Regierung mit schweren Waffen,  Stellungen im Donbass-Gebiet an.

Den Schwerpunkt bilden Angriffe auf das Gebiet um die Stadt Awdejewka. Dazu muss man wissen, dass angrenzend an die Stadt die strategisch wichtige Verbindungsstraße zwischen Donezk und Gorlowka verläuft. Neben dem Ziel des Gewinns der Kontrolle über diese Straße durch die ukrainische Regierung wird auch die angrenzende Infrastruktur zerstört. Die Stadt Gorlowka befindet sich unter ununterbrochenem Beschuss. In Awdejewka ist durch den Artilleriebeschuss die Strom- und Wasserversorgung sowie die Heizung ausgefallen, was für die dort lebenden Menschen bei -20°C katastrophale Bedingungen schafft.

Seitens der militärischen Führung des Donbass wird vermutet, dass die Kiewer Regierung die Absicht hat, Gorlowka von Donezk abzuschneiden. Sollte das Wasserwerk in Donezk weiter beschädigt oder zerstört werden, dann sind ca. 2 Mio. Einwohner der Stadt, einschließlich Gorlowka  und Makeewka vom Trinkwasser abgeschnitten, eine humanitäre Katastrophe.

Weitere Ortschaften, wie Schirokowo und Debalzerow sowie an der Süd-Front die Orte Sachanka und Kominternowo, liegen unter ständigem Artilleriefeuer. Infanterieangriffe auf den Ort Dokutschaewsk wurden durch Einheiten des Donbass abgewehrt, der Ort Nowoluganskoje durch ukrainische Einheiten eingenommen. Ukrainische Truppen unternahmen zwei Angriffsoperationen in Richtung Mariupol, nahe dem Dorf Kominternowo. Beide Angriffe wurden zurückgeschlagen. Beim ersten Angriff wurden ein BMP abgeschossen und 20 ukrainische Soldaten getötet. Nach dem zweiten Angriff haben sich die ukrainischen Einheiten auf ihre Ausgangsposition unter Zurücklassung von Toten und Verwundeten zurückgezogen. Zu Mariupol liegt der Aufklärung der militärischen Führung des Donbass ein Befehl vor, wonach die ukrainische Seite einen Artillerieschlag gegen die Stadt plant, um dann den Donbass für den Tod friedlicher Bürger verantwortlich machen zu können. Aus einem Bericht des ukrainischen Generalstabes geht hervor, dass am 29./30. Jan. 2017 in Krankenhäuser und Leichenhallen nach Kampfhandlungen in Selidowo, Krasoarmeiska, Nowytrud und Tschasow 246 Verwundete und 8 Tote eingeliefert wurden.

Neben den dargestellten Kampfhandlungen wurden durch die ukrainische Seite vom 10.01.2017 bis 23.01.2017 16 Züge mit Munition für reaktive Geschosswerfer und 125 mm Geschütze in das Kampgebiet gefahren. Weiterhin wurden aus dem rückwärtigen Gebiet der Ukraine 9 Artillerie Batterien und 6 Batterien Raketenwerfer an die Kampflinie herangeführt. Die Stellungen der 54. und der 72. mechanisierten Brigade wurden mit Infanteriemunition und Artilleriegeschossen versorgt. Darüber hinaus wurden ein Bataillon „Donbass“ und drei Bataillone „Asow“ in das Kampfgebiet verlegt.

Das Heranführen militärischer Einheiten und schwerer Waffen an die Stellungen der Donbass-Ein- heiten durch die Kiewer-Regierung ist durch das Minsker Abkommen verboten und kann nur einem Ziel dienen, der Vorbereitung einer Offensive gegen den Donbass.

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von Internetredaktion

Im Kalten Krieg gefallene Genossen der Grenztruppen

Freunde, Genossen, Grenzsoldaten,

sie fielen Anschlägen auf die souveräne Grenze der Deutschen Demokratischen Republik zum Opfer.

Sie wurden während ihres Dienstes für die Sicherung des Friedens ermordet.                  

Die Angehörigen des Traditionsverbandes NVA e.V. werden unseren Genossen ein ehrendes Gedenken bewahren.

Sie bleiben unvergessen!

Gefallene Grenzer

Gefallene Grenzer

Gefallene GrenzerGefallene Grenzer

Gefallene Grenzer

Gefallene Grenzer

Gefallene Grenzer

Gefallene Grenzer

Gefallene Grenzer

Gefallene Grenzer

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von Internetredaktion

Ankaras fünfte Kolonne

Der Abschuss des russischen Frontbombers Su-24 durch die türkische Luftwaffe am 24. November 2015 verweist nicht nur auf unterschiedliche strategische Interessenlagen Russlands und der Türkei in der Region oder auf die Verstrickung Ankaras in den verdeckten Erdölhandel zur Finanzierung des Islamischen Staates (IS). Vielmehr wurde damit offenbar, dass die Türkei bereits seit geraumer Zeit verschiedene terroristische Rebellengruppen in Syrien (und im Irak) für die militärische Absicherung ihrer expansiven Politik instrumentalisiert. So hat sich die türkische Führung mit ihrer Darstellung des Abschusses der russischen Maschine nicht nur unglaubwürdig gemacht, sondern ungewollt ihren verdeckten Krieg in den Nachbarländern Syrien und Irak zugegeben. Die politischen Folgen dürften vor allem für Präsident Erdogan langfristig kaum zu beherrschen sein. Der Versuch der Türkei, als Regionalmacht gegenüber Russland aufzutrumpfen und die Kumpanei mit Terrororganisationen in Syrien und im Irak zu verbergen, ist gescheitert. So sind die Vorgänge am 24. November 2015 im Grenzgebiet zwischen Syrien und der Türkei Ausdruck einer völligen Fehleinschätzung der Lage durch türkische Politiker und Militärs.

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Abschreckung: Russlands innovative Mittel des elektronischen Kampfes

Abschreckung: Russlands innovative Mittel des elektronischen Kampfes

 

Am 6. November 2015 musste der Oberkommandierende der US-Luftwaffe in Europa, Brigadegeneral Frank Gorenk, eingestehen, dass die neuesten Entwicklungen Russlands auf dem Gebiet der Elektronischen Kampfführung (EloKa) die Hochtechnologiewaffen der NATO entwerten.

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Russlands Antwort auf den Terror

Russlands Antwort auf den Terror

 

Die Terroranschläge von Paris bestätigten die russische Führung in ihrer Einschätzung, dass die diversen islamistischen Kampfformationen in Syrien, vor allem der Islamische Staat (IS), mit aller Entschlossenheit bekämpft und zerschlagen werden müssen. Russland kann sich vor diesem Hintergrund als unverzichtbarer Partner des Westens profilieren, der schnell und effektiv auf gemeinsame Bedrohungen reagiert.

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Ordnungsmacht Russland

Solange der wirtschafts- und machtpolitische Konsolidierungsprozess Russlands in den Anfängen steckte und mancher Akteur im Kreml noch Illusionen über die Potentiale einer Zusammenarbeit mit dem Westen pflegte, musste man die Vereinigten Staaten als letzte verbliebene Weltmacht gewähren lassen. Doch spätestens mit dem Angriff des von den USA militärisch unterstützten Georgiens auf Südossetien und Abchasien im August 2008 war für den Kreml eine rote Linie überschritten worden. Nunmehr zeigte sich die russische Führung zunehmend entschlossen, einer Verletzung der nationalen Interessen Russlands gegebenenfalls auch mit militärischen Mitteln zu begegnen.

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Der Kampf der Sowjetunion um die Unabhängigkeit Israels

Der Kampf der Sowjetunion um die Unabhängigkeit Israels

 

(Quelle: Nationalnaja Oborona. 12/2010, Übersetzung aus dem Russischen: Oberst a.D. Dipl.-Ing. Ralf Rudolph) 

 

„Jetzt wird es dort keinen Frieden mehr geben“.

 

Der strenge Winter 1946/47 hatte in Großbritannien die größte Heizmaterialkrise aller Zeiten hervorgerufen. Die Industrie war praktisch zum Erliegen gekommen. Die Engländer froren verzweifelt....

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Gefährliche Propaganda oder schon Volksverhetzung?

Ganz einfach: Indem man wieder Angst vor den Russen erzeugt. So geschehen in einem Artikel der Deutschen Wirtschafts Nachrichten vom 21.02.2015, wonach NATO-Territorium durch Russland bedroht ist. Es ging in diesem Artikel um Estland, Lettland und Litauen. So jedenfalls der Vize-Kommandeur der NATO, Sir Adrian Bradshaw1. Andere Artikel beschreiben eine Bedrohung gegen Moldawien oder einen anderen nicht genannten NATO-Staat.

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+++ Kurznachrichten +++ - Zur militärischen Lage in der Ukraine

Präsiden Zyperns erklärte Bereitschaft 2 Marine- und Flugzeugbasen für russische Streitkräfte einzurichten (Limassol und Paphos).
   

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+++ Kurznachrichten +++ - Zur militärischen Lage in der Ukraine

 

  • ⇒ Kampfhandlungen finden an allen Abschnitten des Kampfgebietes statt. Sie übersteigen an Intensität und Härte alles, was im bisherigen Kriegsverlauf stattgefunden hat.

  • ⇒ Die durch die ukrainischen Streitkräfte eröffnete Offensive wurde abgewehrt. Die ostukrainischen SVK (g. Selbstverteidigungskräfte) sind ihrerseits in 5 Richtungen zur Gegenoffensive übergegangen.

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Der gewöhnliche Faschismus

Heute jährt sich der 70. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz durch die Rote Armee. Zu den Feierlichkeiten vor Ort werden Staatsoberhäupter, Regierungschefs und Minister zahlreicher Länder erwartet. Darunter Bundespräsident Gauck – höchster Vertreter des Rechtsnachfolgerstaates des Dritten Reiches.

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1. Mai 1956 Zeitgeschichte

Heute vor 58 Jahren
Die Demonstration zum Internationalen Kampf- und Feiertag der Werktätigen auf dem Marx- Engels- Platz in Berlin wird erstmalig mit einer Parade von NVA- Einheiten eröffnet.

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